Wie kann ich Arbeitszeiten mit TimeSec erfassen? 

TimeSec bietet mehrere Wege zur Arbeitszeiterfassung. Je nach Einsatzort, Teamstruktur und technischer Ausstattung können Arbeitszeiten per App, im Web oder über Terminals erfasst werden. Dazu kommen NFC Karten und organisatorische Modelle wie die Kolonnenerfassung für Teams auf Baustellen. Entscheidend ist nicht die einzelne Oberfläche, sondern welcher Erfassungsweg im jeweiligen Betrieb tatsächlich praktikabel ist.

Von Sören Ladig
Aktualisiert am 22.06.2026
ung. 8 min. Lesezeit

Welche Erfassungswege bietet TimeSec?

TimeSec deckt unterschiedliche Arbeitssituationen ab. Die Erfassung kann mobil, stationär oder teambezogen organisiert werden, je nachdem, wie der Arbeitsalltag im Unternehmen aussieht.

  • App
    Für mobile Arbeitssituationen, etwa auf Baustellen oder bei wechselnden Einsatzorten. Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Projektwechsel können direkt unterwegs erfasst werden. Auch ohne stabile Internetverbindung bleibt die Erfassung nutzbar.
  • Web
    Für Büro, Verwaltung und feste Bildschirmarbeitsplätze. Hier können Zeiten erfasst, geprüft und im System weiterverarbeitet werden.
  • Terminal
    Für feste Erfassungspunkte im Unternehmen oder auf der Baustelle. Mitarbeiter stempeln sich direkt am Gerät ein und aus, meist per Karte oder Token.
  • Kolonnenerfassung
    Für Teams, die gemeinsam auf Baustellen starten. Poliere oder Vorarbeiter können mehrere Mitarbeiter zusammen ein- oder auschecken.

Welche Kombinationen sind in der Praxis sinnvoll?

Viele Betriebe arbeiten nicht mit nur einem einzigen Erfassungsweg. Sinnvoll ist meist eine Kombination, die zum tatsächlichen Ablauf im Unternehmen passt. Genau deshalb ist die Frage nicht nur, welche Wege TimeSec bietet, sondern auch, wie sie in der Praxis zusammenspielen.

  • Büro und Verwaltung
    Die Kombi aus Web und Büro-Terminal ist sinnvoll, wenn Mitarbeiter an einem festen Standort arbeiten und Zeiten zusätzlich zentral verwaltet und weiterverarbeitet werden sollen (etwa für die Lohnabrechnung).
  • Baustellen mit mobilen Teams
    App und Web sind sinnvoll, wenn Zeiten direkt unterwegs erfasst werden sollen und die Verwaltung im Büro mit denselben Daten weiterarbeitet.
  • Baustellen mit gemeinsamem Arbeitsbeginn
    Baustellenterminal und Kolonnenerfassung sind dann sinnvoll, wenn Teams gesammelt starten und die Erfassung möglichst einfach und schnell ablaufen soll. Natürlich können sich die Mitarbeiter hier aber auch einzeln einstempeln.
  • Gemischte Betriebe mit Büro, Werkstatt und Außeneinsatz
    Eine Kombination aus App, Web und Terminal ist sinnvoll, wenn unterschiedliche Bereiche im Unternehmen verschiedene Anforderungen an die Zeiterfassung haben, aber trotzdem mit einer gemeinsamen Datenbasis arbeiten sollen.

Was alle Erfassungswege gemeinsam haben

Unabhängig davon, ob die Arbeitszeiten per App, im Web, am Terminal oder über die Kolonnenerfassung erfasst werden, laufen sie in TimeSec in einem gemeinsamen System zusammen. Diesist für den betrieblichen Alltag entscheidend, denn der eigentliche Nutzen entsteht nicht nur beim Erfassen selbst, sondern dort, wo die Daten anschließend ohne Medienbrüche weiterverarbeitet werden können.

Das bedeutet: Die verschiedenen Erfassungswege erzeugen keine getrennten Datenstände. Stattdessen greifen sie auf dieselbe Logik, dieselben Stammdaten und dieselbe Datenbasis zu. Dadurch bleibt nachvollziehbar, welche Zeiten erfasst wurden, welchen Projekten sie zugeordnet sind und wie sie später in Auswertungen, Exporte oder die Lohnvorbereitung einfließen.

Für Unternehmen ist genau das der praktische Unterschied zwischen mehreren Erfassungswegen und mehreren Einzellösungen. TimeSec stellt nicht einfach App, Web und Terminal nebeneinander, sondern verbindet sie in einem durchgehenden System. So können Büro, Baustelle und Verwaltung mit derselben Grundlage arbeiten, auch wenn die Erfassung an unterschiedlichen Orten stattfindet.

Was dabei im Alltag gemeinsam bleibt:

  • eine zentrale Datenbasis für Arbeitszeiten, Projekte und Abwesenheiten
  • eine einheitliche Weiterverarbeitung für Auswertung, Export und Lohnvorbereitung
  • klare Zuständigkeiten und Rollen innerhalb desselben Systems
  • weniger Medienbrüche zwischen Erfassung vor Ort und Bearbeitung im Büro

So gelingt der Start mit TimeSec

Die Einführung von TimeSec muss kein großes Umstellungsprojekt sein. In vielen Betrieben funktioniert der Einstieg am besten, wenn die Zeiterfassung klar vorbereitet und dann schrittweise in den Alltag übernommen wird. Entscheidend ist nicht, alles auf einmal zu verändern, sondern den Start so aufzusetzen, dass Mitarbeiter, Verwaltung und Verantwortliche sofort mit einem nachvollziehbaren Prozess arbeiten können.

Ein wichtiger Vorteil dabei ist, dass bestehende Strukturen nicht komplett neu aufgebaut werden müssen. Mitarbeiter, Projekte und Baustellen lassen sich aus vorhandenen Systemen oder aus Excel- und CSV-Dateien übernehmen. So bleibt die bisherige Datenbasis erhalten, und der Start gelingt ohne doppelte Pflege.

Ebenso sinnvoll ist es, Zuständigkeiten von Anfang an klar festzulegen. Wer pflegt Stammdaten, wer prüft Zeiten, und wer erfasst sie nur im Alltag? Wenn diese Rollen vor dem Start geklärt sind, wird die Einführung deutlich einfacher, weil Rückfragen und Unsicherheiten gar nicht erst entstehen. TimeSec arbeitet dafür mit klaren Rollen und Rechten, damit die Zeiterfassung im Betrieb übersichtlich und nachvollziehbar organisiert werden kann.

In der Praxis ist ein schrittweiser Einstieg oft der sinnvollste Weg. Statt sofort den ganzen Betrieb umzustellen, kann es hilfreich sein, zunächst mit einem Bereich, einem Team oder einem festen Ablauf zu starten. So lässt sich die Zeiterfassung im echten Arbeitsalltag erproben, bevor sie breiter ausgerollt wird. Praxisbeispiele aus dem TimeSec-Umfeld zeigen genau diesen Weg, etwa über einen gestaffelten Start mit kleineren Gruppen oder über eine kurze Übergangsphase parallel zu bisherigen Abläufen.

Worauf es beim Start vor allem ankommt:

  • bestehende Mitarbeiter, Projekte und Baustellen sauber übernehmen
  • Zuständigkeiten und Rollen vorab festlegen
  • mit einem klar abgegrenzten Bereich oder Team beginnen

So wird aus der Einführung keine zusätzliche Belastung, sondern ein geordneter Übergang in einen digitalen Prozess, der sich ohne unnötige Reibung in den Betriebsalltag einfügt.

Was passiert nach der Erfassung mit den Daten?

Die Erfassung ist in TimeSec nur der erste Schritt. Der eigentliche Nutzen entsteht danach, wenn die Daten im Betrieb ohne zusätzliche Umwege weiterverarbeitet werden können. Arbeitszeiten sollen nicht isoliert im System stehen, sondern für Auswertung, Projektbezug, Abwesenheiten, Zuschläge und Exporte direkt nutzbar sein. Genau darauf ist TimeSec ausgelegt.

Das ist besonders wichtig, weil im Alltag nicht nur die reine Anwesenheit zählt. In vielen Betrieben müssen Zeiten auch Baustellen, Projekten oder Kostenstellen zugeordnet, für die Lohnabrechnung vorbereitet oder gemeinsam mit Abwesenheiten und Zuschlägen betrachtet werden. Wenn diese Schritte erst nachträglich über Zettel, Excel oder Rückfragen zusammengesetzt werden müssen, geht ein großer Teil des Nutzens wieder verloren.

Wofür die erfassten Daten anschließend genutzt werden können:

  • Projektzeiten und Baustellenbezug
    Arbeitszeiten lassen sich Projekten und Baustellen zuordnen. So entstehen belastbare Projektstunden für Nachkalkulation, Auswertung und Abrechnung.
  • Zuschläge und ergänzende Angaben
    Zeitabhängige Zuschläge wie Nacht-, Wochenend- oder Feiertagsarbeit können systemseitig erkannt werden. Weitere Zuschläge oder Angaben, etwa zu Tätigkeiten oder Fahrzeiten, lassen sich mit einem Klick ergänzen und strukturiert weitergeben.
  • Abwesenheiten und Verfügbarkeiten
    Urlaub, Krankheit und weitere Abwesenheiten werden zentral erfasst und in die weitere Verarbeitung einbezogen. Dadurch bleiben Übersichten, Auswertungen und Exporte konsistent.
  • Exporte für Lohnbüro und weitere Systeme
    Die Daten können so exportiert werden, dass Lohnbüro, Steuerbüro oder andere nachgelagerte Systeme damit weiterarbeiten können. Je nach Bedarf stehen dafür PDF-, CSV- oder Excel-Exporte sowie individuelle Formate zur Verfügung.

Damit verschiebt sich der Nutzen von TimeSec weg von der bloßen Zeiterfassung hin zu einem durchgehenden Prozess. Zeiten werden nicht nur dokumentiert, sondern so aufbereitet, dass sie im Büro, in der Verwaltung und in der Lohnvorbereitung direkt weiterverwendet werden können. Das reduziert Nacharbeit und macht aus einzelnen Buchungen eine belastbare Datengrundlage für den Betriebsalltag.

Fazit zur Zeiterfassung mit TimeSec

Mit TimeSec lässt sich die Arbeitszeiterfassung so organisieren, dass sie zum tatsächlichen Arbeitsalltag im Betrieb passt. Je nach Einsatzort und Teamstruktur stehen dafür unterschiedliche Erfassungswege zur Verfügung, die sich nicht als Einzellösungen nebeneinander verhalten, sondern in einem gemeinsamen System zusammenlaufen. So entsteht ein durchgehender Prozess von der Erfassung vor Ort bis zur Weiterverarbeitung im Büro.

Der eigentliche Mehrwert liegt deshalb nicht nur darin, Arbeitszeiten digital zu erfassen. Entscheidend ist, dass die Daten danach auch sinnvoll weiterverwendet werden können, etwa für Projektzeiten, Zuschläge, Abwesenheiten und Exporte für Lohnbüro oder weitere Systeme. Genau so wird aus der Zeiterfassung kein isolierter Einzelschritt, sondern ein sauberer Ablauf, der Verwaltung, Baustelle und Betrieb stärker miteinander verbindet.

Wer die Zeiterfassung im Unternehmen neu aufsetzen oder bestehende Abläufe vereinfachen möchte, braucht daher vor allem eines: eine Lösung, die sich an den eigenen Prozessen orientiert und sich ohne unnötige Umwege in den Betriebsalltag einfügt. Genau darauf ist TimeSec ausgelegt.

Inhaltsverzeichnis
Welche Erfassungswege bietet TimeSec?So gelingt der Start mit TimeSecWas passiert nach der Erfassung mit den Daten?Fazit zur Zeiterfassung mit TimeSec